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Laptop reinigen

Laptops werden bei den Kunden immer beliebter, und auch ich selbst nutze inzwischen mein Laptop lieber als den großen Computer. Das Große Problem bei Laptops sind immer die teuren und exotischen Ersatzteile und auch manch scheinbar kleinere Handgriffe zu einem echten Kraftakt werden.

Einer der Klassiker sind z.B. verstopfte Kühllammellen. Hausstaub, insbesondere die Fassern vom Teppichboden sind ein großes Ärgernis und bilden ein graues Fusselfließ über der Kühlung. Bei manchen Laptops schraubt man nur eine Plastikabdeckung ab und bei anderen muss man das ganze Laptop total zerlegen um da ran zu kommen.

Ein Kunde der alle halbe Jahre dieses Problem hat, wollte etwas Geld und meine Nerven sparen, in dem er sich entschied das diesmal selbst zu machen. Telefonisch hat er mich gefragt was er da zu beachten hätte und ich gab ihm paar Tipps mit Wattestäbchen, Staubsauger, Zahnstocher und dem Druckluftspray. Per Email erhielt er noch das Servicehandbuch seines Laptops mit einer schönen Explosionsgrafik in der illustriert ist, wie man schritt für schritt das Laptop zerlegt, um an die Kühlung zu gelangen.

Eben wollte ich kurz in die Stadt um etwas einzukaufen... da bemerke ich am Türgriff eine zugeknotete Plastiktüte wo es schon beim anheben der Tüte laut schepperte. Inhalt: ein zerlegtes loses Laptop mit einer Weihnachtskarte wo ich darum gebeten werde, das Laptopkühlung zu reinigen und alles wieder zusammen zu bauen.

War keine gute Idee, dem Kunden Mut einzureden, dass es so einfach ist das er das auch selbst kann. Jetzt darf ich Puzzel spielen.... und hoffen das alle wichtigen Schrauben dabei sind und der Kunde nichts kaputt gemacht hat.
Tags: Laptop | Notebook | reinigen | fussel | staub | hausstaub | kühlung | hitzeschlag | kunde

Gutmensch

Ein Neukunde brachte mir sein Laptop zum Virenentfernen. Zum tausendstenmal wieder dieser sogenannte BKA Virus und weil bei dieser Virenmeldung darauf Bezug genommen wird, dass der Computer wegen Pornos angeblich vom BKA gesperrt wurde, gab der Kunde ohne meine Nachfrage kund, dass er niemals Pornos am Computer angeschaut hat.

Nach dem ich den Computer über Nacht wieder flott gemacht habe, kurz in die Browser Chronik geschaut. Schnell waren entsprechende Webadressen gefunden wodurch ich nun die Sexuelle Vorliebe des Kunden kenne. Wenn ich einen Computer zur Reparatur hier habe, schreibe ich am ende immer einen mehr oder weniger umfangreichen Bericht. Was alles geupdatet und aktualisiert, welche Viren etc. gefunden wurden. Ich machte mir auch noch einen Spaß daraus, einen Screenshot von der Browserchronik noch auszudrucken um genau bestimmen zu können von welcher Pornowebseite der Kunde den Virus eingefangen hat.

Als der Kunde eben seinen Computer abgeholt hat, tat er dies in Begleitung seiner Frau. Ich war so nett und hab ihm meinen zwei Seitenbericht nicht ausgehändigt und auch nichts davon erzählt und nur gemeint jetzt ist wieder alles gut. Soll ja extrem eifersüchtige Frauen geben die sich da in solchen Fällen betrogen fühlen. Also hab ich auf die Kundendemütigung verzichtet. Bin ich ein Gutmensch :-)
Tags: Computer | Virus | Wurm | Trojaner | Gutmensch | Porno

Mir gehts super

Eine Kundin von der ich knapp 3 Jahre nichts mehr gehört habe, hat unerwartet wieder wegen paar Computerproblemen angerufen. An der Haustüre begrüßte mich die Kundin überschwenglich und fragte ganz euphorisch wie es mir den so ginge. Ich antwortete zum Spaß "Mir gehts super, alles bestens". Die Kundin hat sich gefreut und gemeint das sei mal was neues, den die meisten Leute mit denen sie in letzter Zeit gesprochen hat, seien nur am jammern.

Nun "Super" geht es mir natürlich nicht, aber man spart sich jede menge Blabla der ohnehin nichts bringt, wenn man da einfach etwas zusammen lügt, den interesanterweise frägt niemand, warum es einem so gut geht, während im anderen Fall die Neugierde groß ist.
Tags: Kundin | lügen | Stimmung | schlecht | gut

Es wird mehr geklaut

Heute hatte ich ein kleines Schwätzchen mit einem Kunden der in der Sicherheitsbranche arbeitet. Dieser hat seinen fertigen PC längere Zeit nicht abgeholt, so das ich ihm diesen vorbei gebracht habe um das Teil endlich los zu werden. Der Kunde meinte, weil in letzter Zeit so viel geklaut wird, hätte er keine Zeit gehabt den Computer abzuholen. Ich bin froh, kein Ladengeschäft zu haben.
Tags: Wachschutz | Diebastal

Wieder Anhänger voller Schrott

Immer wenn die Kunden was neues gekauft haben, fragen mich diese häufig ob ich die alten Geräte haben möchte. Meist ist es wirklich nur noch Zeug den man zum Müll bringt, aber aus Höflichkeit sag ich eben oft "gerne". Manchmal sind auch gute Sachen dabei, die man selbst noch gebrauchen kann oder irgend einem verarmten Kunden weiter schenken kann, aber das ist recht selten.

Vor einer Woche fragte mich ein Neukunde, ob ich noch alte Computer haben wolle, er hätte noch paar im Keller, er bringt sie mir vorbei, wenn er da demnächst aufräumt.

Mit einem Anhänger vollbeladen mit 20 Computer, 18 Röhrenbildschirme, unendlich viele Mäuse, Tastaturen, Kabel, Handbücher und riesige uralte Laserdrucker ist er dann auf den Hof gefahren. Alles uralter Computerschrott die heute eigentlich niemand mehr will, nicht mal geschenkt... das es so viele gleich waren, damit hatte ich nicht gerechnet. Statt dem Kunden weiter zum Werkstoffhof zu schicken hab ich aus Höflichkeit so getan als würde es mich freuen und so wurde alles vorsichtig ausgeladen, mit dem leidigen Gedanken, dass ich den Müll stunden später ins Auto wieder laden muss um es los zu werden und hoffentlich nicht von dem Kunden dabei erwischt werde. Als ich einen von den Computern geöffnet habe um zu schauen was da drinnen ist, lachten mich Keramik CPUs an.

Was viele nicht wissen, die uralten Keramik CPUs, Mainboards und RAM-Riegel werden vor allem wegen ihrem hohen Goldgehalt von spezialisierten Recyclingbetrieben zwecks Goldrückgewinnung kiloweise angekauft, was dank dem hohen Goldpreiss sich schnell auszahlt. 3 Stunden sind beim Ausschlachten und dem Entsorgen der Restteile drauf gegangen. Runde 90 Euro gab es für den goldhaltigen Elektroschrott... ansich nicht schlecht, für "Elektromüll".

Wie dem auch sei, wenn ich das nächste mal gefragt werde, ob ich alte Computer haben will und diese nicht selbst sehen kann, muss ich mir angewöhnen zu fragen, wie viele es sind.
Tags: Computer | Kunde | Altgerät | Recycling | Gold | Goldhaltig | Euro | Ankauf

Der heilige Antonius

Eine sehr unfreundliche Frau hat bei mir angerufen und erzählte mir von ihrem Computerproblem. Ob ich jemand wüsste, der helfen könne, wurde ich gefragt. Spontan hab ich geantwortet: Der heilige Antonius und hab aufgelegt.

Frage mich, wie ich auf den heiligen Antonius gekommen bin.
Tags: Kundin | Computer | unfreundlich

Und wieder Viren

Und wieder waren heute Viren auf dem Arbeitsplan. Diesmal ein Banktrojaner wo die Kundin aber gerade noch rechtzeitig die Notbremse gezogen hat so das im eigentlichen Sinne kein Schaden passiert ist.

Und wieder wurde ich gefragt, wie der Schädling auf den Computer gekommen ist. Ich sagte das Nackedeien Webseiten immer ein echter Klassiker ist, um sich etwas einzufangen.

Die Kundin meinte "Achso, da wird mir alles klar" und sie begann zu erzählen dass sie Mitglied bei irgend so einem öminösen Portal ist wo sie jede Woche per Email diverse Internetlinks zugeschickt bekommt und für den Besuch dieser Webseite bezahlt wird. 1cent pro Klick und da seien auch zwei Pornowebseiten dabei gewesen. So was hab ich bisher als "Ausrede" auch noch nie gehört. Na ja, mir egal.
Tags: Viren | Trojaner | Kunde | Kundin | Computer | Porno

170 Euro Fehler

Eine Neukundin hat sich ein neues Laptop irgendwo gekauft und dazu auch das ganz neue Büropaket vom Marktführer, das mir persönlich überhaupt nicht gefällt.

Ich sollte vorbei kommen, um die Daten vom alten Computer auf das Laptop zu übertragen und eben auch das neue Büropaket zu installieren. Bei der Bürosoftware gab es nur eine Plastikbox mit einer Seriennummer und dem Hinweis wo die heruntergeladen werden kann. Nach einer halben Ewigkeit war das dann erledigt.

Da auf der Bürosoftware auf der Rückseite steht, das mit einer Lizenz die Software auch neben dem Laptop auch auf dem Festcomputer gleichzeitig installiert werden kann, wollte die Kundin heute das ich das auch auf den anderen Computer installiere. Gesagt getan... bei der Produktaktivierung gab es dann das böse erwachen. Es kann nur auf einem Computer aktiviert werden. Nach etwas herum telefonieren hab ich dann erfahren, das man bei der Downloadwebseite für runde 15 Euro auch eine Installations CD hätte kaufen können und nur wenn man damit das Programm installiert hätte, wäre es auf zwei Computer gegangen. Da man aber den Download gemacht hat, nur auf einem.

Die Kundin muss nun für runde 170 Euro eine neue zusätzliche Version kaufen. Hätte ich die Rückseite der Schachtel gründlicher gelesen, hätte ich das auch gewusst. Da hat man halt Pech gehabt. Mit dem guten alten OpenOffice oder LibreOffice hätte die Kundin auch vollkommen kostenlos ein super Büropaket haben können.
Tags: Office | Software | Kunde | Kundin | Computer | Büro | Schreibprogramm

Schlechte Kundschaft.

Irgend jemand soll einmal gesagt haben, dass es keine schlechten Kunden gäbe sondern nur schlechte Firmen.

Wohl wissend das dieser Kunde nicht viel Geld hat, hatte ich für meine diversen Dienste lächerliche Symbolische Beträge in Rechnung gestellt, die sich auf runde 20 Euro angesammelt haben und bis heute nicht beglichen wurden. Immer Fadenscheinige Ausreden wo die eigene Gutmütigkeit ausgenutzt wird um auch nicht solche Pipifax Beträge zahlen zu müssen.

Vor einer Woche hat der Kerl auf den Anrufbeantworter gesprochen, das wieder sein Computer ein Problem hätte. Ob er diesen vorbei bringen kann. Ich hab nicht zurück gerufen. Heute früh steht seine Mutter die auch eine Kundin von mir ist, vor der Haustüre und übergibt mir einen Computer im Auftrag ihres Sohnes. Sie erwähnte das er zwei mal versucht habe bei mir anzurufen und ich nicht rangegangen sei. Ob ihr Sohn mir noch Geld schulden würde, fragte sie mich.

Die hat genau gewusst wo der Schuh drückt :-D Ich hab nichts gesagt... und den Computer entgegen genommen. Im Auto saß der Enkel von der Kundin... der meinte er müsse Bieseln. Die Kundin fragte mich, wo der kleine an einer Wand oder Baum hinpissen kann!!! Ich sagte der soll mit kommen und da konnte der Zwerg ins WC wo er die Klobrille noch vollgepisst hat, wie ich hinterher gesehen hab.

Die Welt ist ein Irrenhaus. Kunden die mehr Arbeit machen als was sie einbringen.... eine verkehrte Welt. Wie dem auch sei, diesmal gibt es keinen 24 oder 48h Service und mit den Gefälligkeitspreisen ist da nun auch Schluss.
Tags: Kunde | Kundin | Computer | günstig | reparieren | schulden | geld | zahlungsverzug

Sexvideos mit älteren Menschen

Heute stand mal wieder entfernen eines Computervirus auf dem Stundenplan. Zum Xten mal dieser Pseudo BKA Virus der die Leute per Erpressung einschüchtern soll, Geld zu zahlen damit der Computer wieder nutzbar wird.

Die Ausreden von den Kunden sind immer die selben. Mal hat irgend ein Freund dessen Computer defekt war, bei dem Kunden zwei Stunden im Internet verbracht und dann sei das plötzlich aufgetaucht.... oder man hat überhaupt nichts gemacht und es war am nächsten Tag da bzw. die Kinder sollen es gewesen sein. Der Kunde spielte das Unschuldslamm und fragte wie das passieren konnte.

Ich sag dann immer meine Leier auf... Betriebsystem, Webbrowser, Webbrowserplugins, Antivirus nicht aktuell gehalten und die falsche Internetseite besucht. Als der Computer normal wieder startete hab ich in die Browserchronik geschaut und siehe an, der alte Klassiker... Virus durch Pornowebseite. Sexvideos mit älteren Menschen hat der Kunde oder seine Frau gesucht. Das war dem Kunden peinlich und er hat dann nicht mehr weiter gefragt, wie der Virus auf dem Computer gekommen ist.

Ich hab noch kurz auf die Installierten Programme geschaut... Betriebsystem war aktuell, der Webbrowser war aktuell, die Webbrowserplugins waren aktuell und auch der Virenkiller war einsatzbereit mit einer aktuellen Virendefinition. Hat mich sehr überrascht das selbst mein Supertipp in diesem Fall total versagt hat. Klosterfrauenenthaltsamkeit kann man von niemandem erwarten...

Den unverbesserlichsten Pornowebseitenbesuchern bei denen ich ständig Viren entfernen muss, empfehle ich ein kostenloses Live Linux wie Puppy Linux oder Linux Mint etc. wo das Betriebsystem pur von einer CD oder USB Stick gestartet wird und Viren keine Chance haben und auch keine verräterischen Spuren für die Ehefrau hinterlassen werden. Nun muss ich mir was neues einfallen lassen, was ich Kunden erzählen kann, warum diese sich einen Virus eingefangen haben... vielleicht bringe ich nun das berühmte Gast Konto ohne Adminsitrationsrechte ins Spiel....
Tags: Kunde | Virus | BKA | Trojaner | Porno | Videos

Sternengeschwister

Gestern Abend wurde es ziemlich spät bei einer älteren Kundin und beim verabschieden vor dem Haus wurde das Blabla von der Kundin noch extra in die Länge gezogen. Am Himmel war dann ein Flugzeug zu sehen mit den roten Signalblinklichter das scheinbar geräuschlos dahingleitete. Die Kundin meinte, schauen sie mal da ein UFO. Dann meinte sie "Liebe Sternengeschwister, ihr könnt hier gerne landen, ja landet doch bitte hier". 10 Sekunden später waren dann die Flugzeugtriebwerksgeräusche zu hören und die Kundin enttäuscht das es doch nur ein normales Flugzeug war.

Auf dem Heimweg erhielt ich noch Tipps, was ich unbedingt noch kaufen müsse, da es ja bis 2012 nicht mehr lange sei, wo die Welt untergeht. Für solche Kundschaft wäre es vielleicht eine lohnende Marktlücke, wenn die Computer und Programme die ich verkaufe, von den Sternengeschwister zertifiziert und für 2012 Tauglich befunden wurden. Bei 2012 Bonuspunkten wird ein 3 Stündiger Rundflug mit dem UFO und ein Abendessen mit den Sternengeschwister verlorst.
Tags: Ufo | Esoterik | Sternengeschwister | dummheit | 2012

Schützenverein

Heute war ich bei einem Neukunden. In dem Raum wo sein Computer steht waren die Wände übersät mit Pokalen und Urkunden vom Schützenverein. So als Smalltalkblabla fragte ich ihn ob er beim Schützenverein sei. Ganz stolz hat er angefangen zu erzählen dass er diesen großen Pokal erst kürzlich gewonnen habe. Dann zeigte er mir seinen Tresor wo seine Handfeuerwaffen aufbewahrt werden und in dem Tresor ein weiterer Tresor mit der Munition. Ob ich auch mal schießen wolle, fragte er mich worauf ich erwiderte, wäre sicherlich lustig. Mit seiner kleinen Waffensammlung ging es dann in den Keller wo er einen eigenen privaten Schießstand betreibt. Vom Luftgewehr bis zu einer mittelgroßen Pistole durfte ich alles unter Anleitung durchprobieren. Mit dem Luftgewehr habe ich die Ziele prima getroffen, bei den Pistolen ging alles daneben. Erst am ende hat der Kunde mir erzählt, dass da nur Platzpatronen drin waren und ich deswegen nichts getroffen habe. Witzbold... aber toll war es trotzdem.
Tags: Kunde | Schützenverein | Waffe | Pistole | Luftgewehr

Krank durch Kunde

Vorgestern war ich bei einem Allgemeinmediziner Kunden. Gab paar unbedeutende Kleinigkeiten zu erledigen. Gestern Abend lieg ich mit Fieber im Bett und heute geht es mir auch nicht gut. Kann Zufall gewesen sein oder das ich mir dort doch was eingefangen habe. Ich wünscht ich könnte im warmen Bett liegen bleiben, aber es gibt in der Werkstatt noch zu viel zu tun, was bis Montag fertig sein muss. Normale angestellte können sich krank schreiben lassen was auf selbstständiger Arbeit wo man sein eigener Chef ist, nur schwer geht.
Tags: Krank | Kunde | Angesteckt | Viren | Bakterien | Erschöpfung | Grippe

Lieblings Computerteil

Heute fragte mich die Tochter einer Kundin eine seltsame Frage... Was den mein Lieblingscomputerteil wäre? Ich hab lange überlegen müssen und dann gesagt die Computer Maus den die macht meist am aller wenigsten Probleme. Einfacher wäre die Frage gewesen, welche Computerkomponente ich am meisten Hasse... und das wären Lüfter bzw. CPU Lüfter.

Die machen ständig Probleme. Ein verstaubter aber sonst noch funktionierender Lüfter kann frisch mit Wattestäbchen und dem Staubsauger gereinigt kaputt gemacht werden. Alte halbdefekte Lüfter machen einen heiden Lärm, für manche Lüfter bekommt man keine passenden Ersatzteile her, weil da Sonderspezialgrößen verbaut wurden besonders bei Grafikkarten. Kommt man mit dem Staubsauger zu nah, kann durch den Luftzug der Lüfter sich schnell drehen und per Dynamoprinzip den Computer zerstören. Man kann mit den Fingern da ran kommen und sich schneiden. Kabel welche den Lüftern zu nahe kommen und Klappergeräusche machen. Und ganz besonders hasse ich an CPU Lüfter das diese immer so wahnsinnig aufwendig und umständlich zu montieren sind. Mal braucht man einen Schraubenzieher um einen Metallbügel mit viel Kraft über eine Plastiknase zu wuchten. Rutscht man aus zerkratzt man das Mainboard darunter und es ist kaputt... andere Konstruktionen wo man das ganze Mainboard ausbauen muss um darunter die Gegenscheiben auszutauschen. Zu große Lüfter die nicht passen da andere elektronische Komponenten im Weg sind. Mich nervt das Betriebsgeräusch der Lüfter.... oh waren damals zu 386er Zeiten die Computer noch toll, wo es keine Kühlkörper oder Lüfter für den Prozessor brauchte.

Doch nicht

Ein Kunde hat heute angerufen und erzählt dass er sich einen neuen TV gekauft hat. Mit dem einprogrammieren der Sender und vor allem die Bestimmung der Reihenfolge hätte er große Probleme. Das Handbuch sei viel zu kompliziert. Da ich heute Abend für so einen Quatsch keine Lust und Nerven hatte, habe ich einen Termin in 3 Tagen vereinbart.

Eben komme ich ins Büro und sehe den Anrufbeantworter blinken. Der Kunde hat nochmal angerufen gehabt und scheinbar mit der Telefonhotline des TV-Herstellers sein Problem selbst lösen können.

Ich bin jetzt etwas unentschlossen ob ich mich darüber freuen soll, dass ich mich damit nicht herum plagen muss oder ob mir sehr leicht verdientes Geld flöten gegangen ist?
Tags: Kunde | TV | Fernseher | Programmieren | Sender | Absage

Durchgeknallte Kundschaft

Ein Kunde wollte bei einem Elektro-Markt einen neuen Computer kaufen und ich sollte ihn begleiten und beraten. Wir haben mein Auto genommen, da ich einen zugigeren Fahrstil habe. Bei der Gelegenheit dachte ich mir, fahre ich auf dem Weg zu diesem Markt noch kurz bei einem anderen Kunden vorbei wo ich noch was abholen musste. Was ich nicht wusste war, dass die zwei Kunden sich kennen und sich regelrecht hassen.Frei nach dem Schema "Wegen dir Saudepp muss ich warten", "Halts Maul du rechthaberischer Scheißkerl". Die Frau des einen Kunden ist noch dazu gekommen und hat rumgeschriehen. Augen zu und schnell den einen Kunden abgefertigt und schnell weg zu diesem Elektro-Markt wo ich mir die Flucherei des einen Kunden und paar Storys einer alten Feindschaft anhören durfte. Ich hoffe ich bekomme nicht demnächst Post von der Staatsanwaltschaft wo ich als Zeuge wegen einer Anzeige auf Beleidigung befragt werde.

Lektion aus der Geschichte: Nimm keine Kunden mit zu Kunden.
Tags: Kunde | Streit | Auto | fluchen

Daten verloren

Immer wenn ich bei Kunden das Internet und vor allem WLAN einrichte, schreibe ich immer einen schönen Zettel mit allen wichtigen Daten. Die IP Adresse des Routers, Benutzername, Passwort und alle anderen Details welche Adressen die angeschlossenen Computer, Drucker, Webcams etc. haben und sonstiges wichtiges wie bekannte Eigenheiten der Geräte nach wie viel Sekunden beim einschalten welche Lämpchen in welcher Farbe etc leuchten... eben alles was einem das leben leichter macht wenn man Monate oder Jahre später da wieder ran muss und man sich diese Infos nicht neu erarbeiten muss. Auch für andere Servicetechniker die da ran müssen, eine große Erleichterung. Bei Privatkunden wird der Zettel noch mit extra kleiner Schrift ein zweites mal ausgedruckt und zusammengefaltet unter dem Router mit etwas Tesafilm geklebt.

Ich sag den Kunden immer, die sollen den Zettel gut aufheben weil der super wichtig ist. Heute ist es wieder so weit gewesen... ein Kunde hat sich einen neuen Laptop gekauft der per Funk ins Internet soll. Meinen Zettel von vor einem halben Jahr ist verloren gegangen, der Zettel unter dem Router weg, die Passwörter unbekannt. Der Router musste geresetet werden, die ganzen Feineinstellungen neu eingetragen werden, der WLAN Drucker neu eingerichtet werden. Ich werde da immer stink sauer, weil es immer total unnötige Extraarbeit ist was sonst innerhalb weniger Minuten erledigt gewesen wäre.

Tags: Passwörter | Schlamperei | verloren | kunde | internet | wlan | Daten

Gier nach mehr II

Hin und wieder soll ich für Kunden irgendwelche Gegenstände in einer Online-Auktionsplattform eintragen. Viele haben die falsche Vorstellung davon und meinen dort selbst für Schrott noch total verrückte Preise erhalten zu können.

Ein Kunde hat einen alten Tisch in den Sperrmüll geben wollen, aber die Freundin von diesem meinte man könne den Tisch auch in die Onlineauktion stellen und wenn er sich nicht verkauft, kann er immer noch ins Sperrmüll.

Den Tisch habe ich fotographiert, die Maße genommen und es hieß, wenn der Tisch für 1 Euro verkauft wird, sei das denen auch egal, hauptsache weg und der Käufer müsse sich dann um den Abtransport kümmern. Wie viel Zeit diese sparen würden, wenn die den Tisch nicht zersägen müssen und der Aufwand diesen ins Auto zu laden etc.

Sonderlich super toll ist die Auktion nicht gelaufen. Bis zum letzten Tag keine Gebote. Wenige Stunden vor Ende der Auktion gingen dann die ersten Gebote ein. Verkauft wurde der Tisch dann für 75 Euro an den Kunden selbst. Wie ich dann erfahren habe, haben der Kunde und seine Freundin voneinander unabhängig den Verkaufspreis hochtreiben wollen.

Hätten diese die Gebotsmanipulation sein gelassen, wäre der Tisch für 48 Euro verkauft worden. So steht der Tisch immer noch bei denen in der Wohnung, es sind Kosten für die Verkaufsprofision entstanden und da der Tisch scheinbar verkauft wurde, kann er zumindest nicht die nächsten Monate wieder in die Auktion gestellt werden.

Mal wieder der Klassiker nach Gier nach mehr
Tags: Auktion | Verkaufen | Kunde | Freundin | Gier | Manipulation | Gebote | Kauf

Du du

ich habe eine starke Affinität gegenüber dem "Du". Ich mag es nicht. Ich ziehe ganz klar das Sie, Ihnen, Herr X, Frau Y vor. Die Kunden können mich duzen oder mit dem Vornamen ansprechen, das ist mir weitestgehend egal, solange ich weiter siezen kann. Ich biete keinem Kunden das Du an, das machen diese immer von allein oder die fragen und ich sag es ist mir egal. Da kommt es dann schon mal vor, dass wenn sich zwei Kunden untereinander kennen und der eine immer Siezt und der andere Duzt, der gesiezte Kunde beleidigt ist und mich darauf anspricht wie verwundert er sei dass die oder der mich beim Vornamen nennt etc.

Manche Kunden bestehen darauf dass ich diese mit dem Vornamen anrede und das Du verwende. Da wird es für mich immer richtig schwierig, Sätze oder Fragen zu formulieren, wo weder Sie noch Du noch der Name auftaucht.

Neulich hatte ich eine Neukundin, eine zugereiste aus dem tiefen Norden mit Großstadt-Slang die in jedem Satz das "Du" zum teil mehrfach einbaute. Nach dem Schema "Wenn du meinst, das du das austauschen würdest, so kannst du das gerne machen." Und auch immer die mehrfachen betonungen dass ich diese Duzen soll.

Diese Kundin war freundlich, hat sehr gut bezahlt... aber die vielen DUs sind der Grund gewesen dass diese nicht zu meinem Kundenstamm gehören wird und ich zukünftig für diese keine Zeit haben werde, falls diese wieder anruft.

Eigentlich müsste ich selbst auf Du bestehen um so die Kundenbindung zu verstärken. Muss wohl irgend ein Psychischer Knax sein, dass ich das nicht leiden kann.
Tags: Kunde | Du | Sie | Verrückt

Sommer

Endlich mal wieder ein schöner Sommertag. Genau nach meinem Geschmack weder zu heiß noch zu kalt... nur Kundentechnisch totale tote Hose. Ich lege mich nach drausen in einen Liegestuhl und zu meiner Seite das Funktelefon bereit Kundenanrufe entgegen zu nehmen. Das Brummen des Rasenmäher eines weiter entfernten Nachbarn dominiert die Geräuschkulisse. Aus lauter Langeweile schnappe ich mir das Telefon und spiele damit herum. 488 Einträge im Telefonbuch... ich blättere so durch... an fast alle Namen kann ich mich noch erinnern, wer das mal war und warum ich da mal hin musste. Kunden die weg gezogen sind, Kunden die verstorben sind, Kunden die durch Streit exkunden wurden, Kunden von denen man auch ohne Konkreten Anlass nie mehr etwas gehört hat, gute Kunden, nervige Kunden. Nach meiner Aufräumaktion sind in dem internen Telefonbuch nur noch runde 200 Einträge übrig geblieben.... mehr als ich dachte.
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